15:33 Uhr: Hans-Jacob Heitz, Anwalt:Die Aktionäre müssen aufpassen, dass sie das Image der Bank nicht beschädigen und damit den Aufschwung gefährden. Es ist zwischen Konzernleitung und Verwaltungsrat klar zu trennen. Die Decharge für 2009 soll separat erteilt werden, damit die neue Führung nicht kollektiv mit abgestraft wird. 15:26 Traktandum drei: Entlastung des VerwaltungsratesEs soll Decharge erteilt werden für die Jahre 2007, 2008 und 2009. VR-Präsident Villiger verweist auf weitgehende Rechtsgutachten und betont, es seien in diesen Jahren keine rechtlichen Verfehlungen festgestellt worden. Zwei externe Gutachten haben untersucht, ob eine Klage der Bank gegen frühere Verantwortliche angestrengt werden sollte. Die Bank verzichtet mit Entscheid von Mitte Dezember auf eine solche Klage. Villiger betont, die Bank sei bereit, die Meinung der Aktionäre zu hören Es sind 27 Redner vorgesehen. 15:21 Traktandum zwei: Verwendung des Jahresergebnisses14:44 Uhr: Abstimmung über Traktandum 1b): VergütungsberichtResultat der Konsultativabstimmung über den Vergütungsbericht. Ja-Stimmen 922'586'075, das sind 54,7 Prozent. Nein-Stimmen: 664'892'626, 39,4 Prozent Enthalten rund 5,85 Prozent. 14. 37 Uhr: Rudolf Hopmann:Das übliche Argument für die Boni ist: uns laufen die guten Leute weg. Das sagt die UBS. Das sagt die CS. Mir scheint, es ist nötig, dass die Banker zusammen reden. National und international. Erkennen - Anerkennen - Handeln. Sie, Herr Villiger, haben als Ex-Bundesrat ein grosses Beziehungsnetz. Nützen sie das aus.Antwort Villiger: Auch zwei Banken in der Schweiz können den Markt nicht verändern. Es wird immer gesagt, wir behaupten, wir hätten Leute verloren. Wir können dies beweisen. Wir empfehlen diesem Bericht zuzustimmen. 14. 33 Uhr: Paul André Eicher:(spricht englisch)Als jahrelanger UBS-Kunde finde ich es skandalös, wie die UBS Boni auszahlt. Antwort Villiger: Das Problem besteht darin, dass wir in einem realen Markt stehen. Wir versuchen das schon die ganze Zeit zu verstehen geben. 14.30 Uhr: Carola Hardt, UBS-Kleinaktionärin und Künstlerin:Ich finde hohe Gehälter völlig in Ordnung, wenn gute Arbeit geleistet wird. Ansonsten Malus statt Bonus. Ich konnte leider noch keinen Gewinn erzielen, nur tausende Franken Verlust. Deshalb werbe ich mit meiner selbstgenähten Kleidung für mich selbst. 14.29 Uhr: Werner Fritsche:Ich bin zwar im Bankenwesen ausgebildet, aber ich stelle trotzdem einen unsinnigen Antrag und zwar 2 Fr. Dividende für Aktionäre. 14.24 Uhr: Therese Noelle Klemenz:Wir haben eine Finanzkrise. Hatten wir eine? Für ein dutzend Manager «la crise n'existe pas». 2006 gab es die Abzockerinitiative. Damals war sie nicht berechtigt, weil die Banken Milliardengewinne gemacht hat. Heute ist sie berechtigt, nur etwas kompliziert. Manager sind heute nur noch auf Geld fokussiert. Mit ein bisschen Ethik wäre dies besser.14.17 Uhr: Mario Elser, Staatsangestellter BLIch habe nach 15 Jahren 1500 Fr. Treueprämie erhalten. Nur damit sie die Relationen sehen. An welchen Kriterien ist der Boni des Verwaltungsrats gebunden? ... technische Probleme bei der Übertragung des UBS-Livefeeds.Antwort Villiger: Herr Grübel hat keine Abgangsentschädigung. Wir wollen aber auch nicht seinen Abgang. 14.11 Uhr: Rolf Lüthi: Das neue Vergütungsmodell ist abzulehnen. 14.05 Uhr: Urs Schneider:Ich danke der UBS-Führung für ihre Arbeit. (Applaus). Ausser bei der Deutschen Bank gibt es keine Bank, die so viel Boni zahlt wie die UBS. Vor allem weil es auch kein gutes Malus-System gibt, beantrage ich den Vergütungsbericht abzulehnen.